Seit gut vier Wochen explodiert meine Arbeit. Genauer: die Möglichkeiten. Über zweihundert KI-Agenten erledigen inzwischen Aufgaben für mich — Analysen, Programmierung, Automatisierungen. Faszinierend. Und überwältigend.
Der Science-Fiction-Autor Greg Egan beschreibt in seiner Staubtheorie, dass Bewusstsein im Grunde nichts anderes ist als das Zusammenfügen verstreuter Informationsbruchstücke zu Sinn.
Genau so fühlt sich diese Zeit an. Wir sind alle Staubsammler — überflutet von Daten, Werkzeugen, Nachrichten, Trends.
Das Problem ist nicht zu wenig Wissen. Es ist zu viel davon ohne Zusammenhang. Mehr Information führt nicht zu besseren Entscheidungen; irgendwann schützt sich das Gehirn, indem es zerteilt. Die Gefahr ist nicht Unwissen. Sie ist Zerfall.
Die Antwort darauf heißt für mich: gezielte Kohärenz. Filter bauen. Informationsumgebungen gestalten, die Handlung ermöglichen, statt Aufmerksamkeit zu zerreißen. Von mehr Daten zu mehr Bedeutung.
Für mich verbindet sich das gerade in drei Welten: KI und Automatisierung als Werkzeuge, die befreien können, wenn man sie richtig einsetzt. Ökologisches Bauen bei WoodRocks, wo mit Gesellschaftern wie der Hoffnungsträger Stiftung sozialer, integrativer Wohnraum entsteht. Und neue Organisationslogiken — weg von reiner Effizienzoptimierung, hin zu Mustern, die Zusammenhang erzeugen.
Das Werkzeug ist nicht die Frage. Die Frage ist, ob am Ende Sinn entsteht.


