Unser Fenster zur Zukunft steht offen wie nie. Mit dieser Haltung ist Strukturwandel keine Zumutung, sondern eine Chance.
Es ist Zeit, dass wir uns erlauben, neu zu denken und zu träumen — jede und jeder einzeln, aber auch als Gesellschaft. Und dabei eine radikale Frage zu stellen: Wer wollen wir eigentlich sein?
Dieser Gedanke stammt von Maja Göpel, und er hat bei mir vier Konsequenzen ausgelöst.
Multisolving statt Einzeloptimierung. Keine Ellenbogen, sondern ein Gemeinsam. Wer nur ein Problem löst und drei neue erzeugt, hat nichts gelöst.
Räume, in denen wir Transformation üben. Eine Art Trainingsraum für Veränderung. Man wird nicht dadurch beweglich, dass man über Beweglichkeit liest.
Mut zu neuen Erzählungen. Es gibt so viele gute — sie werden nur seltener erzählt als die alten.
„Geht nicht" wird gestrichen. Das gilt ab jetzt nicht mehr. Nicht als Trotz, sondern als Arbeitsregel: Wer „geht nicht" sagt, muss beschreiben, was gehen würde.
Und dazu die eine Sache, die man nicht delegieren kann: Verantwortung wirklich übernehmen, statt sie zu verwalten.


