CJS Christoph J. Sorg
← Magazin

Systemrand

Systemränder für ein lebendiges Wirtschaften

Systemränder für ein lebendiges Wirtschaften

In einer Welt, die von menschlichen Aktivitäten geprägt ist, steht die Natur vor großen Herausforderungen. Klimakrise, Verlust an Artenvielfalt, verschmutzte Meere — das sind nur einige davon.

Was wäre, wenn wir uns an einem Ort inspirieren ließen, an dem Anpassung zum täglichen Geschäft gehört? An dem die Natur längst vormacht, wie lebendiges Wirtschaften funktioniert?

Der Systemrand ist der Bereich, an dem mindestens zwei Ökosysteme aufeinandertreffen. Er ist kein Niemandsland, sondern der produktivste Ort im ganzen System. Dort ist mehr Bewegung, mehr Vielfalt, mehr Möglichkeit als in der Mitte der beiden Bereiche, die sich dort berühren.

Die Natur hat für ihre Herausforderungen bereits Wege gefunden. Wir müssen nur lernen, von ihr zu lernen — und unsere Wirtschaft so bauen, dass sie sich an veränderte Bedingungen anpassen kann, statt sie zu ignorieren.

Meine Projekte sind allesamt Randprojekte, auch wenn ich das damals nicht so genannt habe:

Die Plattform V liegt am Rand zwischen Unternehmen, die sonst nur im Wettbewerb miteinander sprechen. TalentZone am Rand zwischen innerer Motivation und unternehmerischen Aufgaben. Tisch Zwölf am Rand zwischen Landwirtschaft, Ernährung, Gesundheit und Arbeit. Mobility V am Rand zwischen dem Weg zur Arbeit und der Frage, wie dieser Weg anders aussehen könnte.

Wer Neues sucht, sollte aufhören, in der Mitte zu graben.

Das Original auf LinkedIn
Mit Foto, Kommentaren und Reaktionen. Beim Anzeigen werden Daten an LinkedIn übertragen.
Auf LinkedIn öffnen

Weiterdenken

Aus Gedanken wird Verantwortung.

Gespräch beginnen Auf LinkedIn kommentieren