CJS Christoph J. Sorg
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Haltung

Empathie ist eine Errungenschaft, keine Selbstverständlichkeit

Empathie gegenüber Mitmenschen und gegenüber der Natur ist eine evolutionäre Errungenschaft. Aber sie ist nichts, was einfach da ist. Sie muss erlernt werden — und sie kann verloren gehen.

Mit der Sesshaftwerdung und dem Ackerbau haben Menschen ihre unmittelbare Beziehung zur Natur verloren. Die Ausbeutung von Land und Boden hat wiederholt zu ökologischen Krisen geführt, die ganze Zivilisationen ausgelöscht haben. Der Unterschied zu heute: Damals gingen einzelne Reiche unter. Diesmal steht mehr auf dem Spiel.

Gleichzeitig wird die Fähigkeit zur Empathie durch wachsende gesellschaftliche Spaltung gestört, und die sozialen Medien verstärken das eher, als dass sie es mildern.

Die Rückkehr zu mehr Empathie ist deshalb nicht nur ein Schlüssel im Umgang mit der Klimakrise. Sie ist auch der Weg zu einem erfüllteren Leben.

Anfangen kann man damit sofort. Die Umgebung bewusster wahrnehmen. Öfter Zeit im Freien einplanen. Sich Zeit nehmen für gemeinsame Erlebnisse. Und überlegen, was man konkret für den Zusammenhalt in der eigenen Nachbarschaft tun kann.

Aus diesem Gedanken ist der Heart Rate Day entstanden — ein Format der Plattform V, das genau hier ansetzt.

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