CJS Christoph J. Sorg
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Ernährung

Das Wasser in deinem Wintergemüse

Das Wasser in deinem Wintergemüse

Stell dir vor, das Wintergemüse auf deinem Teller reist tausende Kilometer — aus Almería in Südspanien. Dort, wo es heiß und trocken ist, wird in endlosen Gewächshauslandschaften fossiles Wasser hochgepumpt, um es zu bewässern. Wasser, das über Jahrtausende entstanden ist und nicht nachwächst. Menschen arbeiten dort unter harten Bedingungen, atmen Pflanzenschutzmittel ein und leben von minimalen Löhnen.

Warum uns das angeht? Weil die Kosten hoch sind und die Rechnung nicht nur die Umwelt zahlt. Wasserknappheit und schwindende Ressourcen treiben die Lebensmittelpreise weiter nach oben.

Die andere Möglichkeit ist unspektakulär und liegt direkt vor der Tür: frisch, regional, saisonal. Jede Entscheidung dafür stärkt die Landwirtschaft in der Nähe, schützt Böden und schafft fairere Bedingungen. Nebenbei schmeckt es besser, weil weniger Zeit zwischen Ernte und Teller liegt.

Zwei Fragen, die sich sofort stellen lassen: Bekommt deine Kantine regionales, biologisches Mittagessen? Und bekommen deine Kinder eine frische Mahlzeit statt anonymer Tiefkühlware?

Bei Tisch Zwölf arbeiten wir genau daran — nicht als Appell, sondern als Wertschöpfungskette.

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