# Christoph J. Sorg

> System braucht Boden. Christoph J. Sorg baut Systeme, die tragen — Holzbau, industrielle Serie, KI und regenerative Wertschöpfung. Mit einer Liste, womit wir aufhören, und einer, was wir neu machen.

Christoph J. Sorg ist gelernter Forstwirt und studierter Mechatroniker. Er lebt im Bregenzerwald in Vorarlberg und baut seit rund zwanzig Jahren Systeme an der Schnittstelle von Industrie, Bauen und Technologie: erst Antriebe und Onboard-Charging in der Elektromobilität, dann Innovation und Joint Ventures in einer Bauholding, dann eine branchenübergreifende Innovationsplattform für die Vorarlberger Industrie, dann regenerative Wertschöpfung. Heute verantwortet er Vertrieb und KI-Transformation bei WoodRocks und myblock im industriellen Holzsystembau. Am liebsten arbeitet er an Systemrändern: dort, wo zwei Bereiche aneinanderstoßen und etwas entsteht, das in keinem von beiden möglich war.

## Heute

Leiter Vertrieb und KI-Transformation bei WoodRocks Bau GmbH und myblock Technikmodule.
Wohnort: Bregenzerwald, Vorarlberg, Österreich. Arbeitssprachen: Deutsch, Englisch.
Kontakt: https://sorg.at/#kontakt · https://www.linkedin.com/in/christophsorg/

## Arbeitsweise: der Waldrand

Wo der Wald aufhört und die Wiese beginnt, ist weder das eine noch das andere. Es ist ein eigener Raum. Biologen nennen ihn Ökoton und den Vorgang darin Randeffekt: Am Übergang leben mehr Arten als in den beiden Systemen, die dort aneinanderstoßen. Licht von der einen Seite, Deckung von der anderen. Zusammen ergibt das Bedingungen, die es weder im Wald noch auf der Wiese gibt.

An solchen Rändern arbeite ich seit zwanzig Jahren, ohne lange ein Wort dafür gehabt zu haben. Forstwirtschaft und Mechatronik. Antrieb und Serie. Bauen und Software. Vierzig Unternehmen, die sonst nur im Wettbewerb miteinander reden. Holzbau und künstliche Intelligenz. Ökonomie und Ökologie.

In der Mitte eines Systems kennt man die Regeln. Dort wird optimiert, dort wird man schnell. Am Rand kennt man sie nicht. Dort muss man übersetzen, und genau dabei entsteht etwas, das vorher in keinem der beiden Systeme möglich war.

Ränder sind unbequem. Man gehört nirgends ganz dazu, man spricht beide Sprachen nur halb, und man muss beiden Seiten erklären, was der jeweils anderen selbstverständlich ist. Das ist der Preis. Der Ertrag ist Vielfalt.

- **Wald / Maschine** — Forstwirt gelernt, Mechatronik studiert. Zwei Ausbildungen, ein Prinzip: Es gibt Kräfte, die man nicht überstimmt.
- **Handwerk / Serie** — Ein Gebäude wie ein Produkt denken, ohne dass es zu einem wird. Toleranz und Takt treffen auf Holz, Wetter und Baustelle.
- **Bau / Software** — Planung, Kalkulation, Produktion und Baustelle auf einer Datenbasis. Der Bruch dazwischen ist die eigentliche Baustelle.
- **Wettbewerb / Wettbewerb** — Plattform V: vierzig Unternehmen an einem Tisch, die gemeinsam an dem arbeiten, was keiner allein schafft.
- **Mensch / Maschine** — Künstliche Intelligenz auf Verschwendung ansetzen statt auf Menschen. Der Rand verläuft zwischen Werkzeug und Ersatz.
- **Ökonomie / Ökologie** — Regenerativ heißt: nachher ist mehr da als vorher. Auch in der Bilanz, nicht nur im Prospekt.

## Werdegang

- **Handwerk** — Ausbildung zum Forstwirt
- **Technik** — Mechatronikstudium · Hardware · Systemdesign / CAD
- **Antrieb** — 2006–2009 · Systemingenieur und Projektleiter bei Thien eDrives
- **Serie** — 2011–2015 · Business-Unit-Leiter bei BRUSA · Onboard-Charging für BMW und Daimler
- **Zwei Kontinente** — 2016–2017 · Serienentwicklung Schweiz, Serienproduktion Malaysia bei ESCATEC
- **Neues Bauen** — 2017–2023 · Innovationsleiter der Rhomberg Holding · Joint Ventures und Corporate Startups
- **Verbinden** — 2018–2023 · Mitgründer und Leiter der Plattform V · 40+ Unternehmen
- **Regenerieren** — 2023–2024 · ENKELHUS · Gründung der Genossenschaft Tisch Zwölf
- **Heute** — seit 2025 · Leiter Vertrieb und KI-Transformation bei WoodRocks und myblock

## Fallstudien

- **Vertrieb und KI-Transformation im Holzsystembau verbinden** (https://sorg.at/projekte/woodrocks-myblock/) — Ein Holzsystembauer entwickelt sich zum daten- und technologiegestützten Lösungsanbieter.
- **Eine Infrastruktur für branchenübergreifende Innovation gründen** (https://sorg.at/projekte/plattform-v/) — Aus einzelnen Industrieunternehmen wurde eine gemeinsame Open-Innovation-Plattform für Vorarlberg.
- **Innovation in einer Bauholding aufbauen** (https://sorg.at/projekte/rhomberg-innovation/) — Zwischen Konzern und Gründung — Joint Ventures und Corporate Startups als Weg, in einer Bauholding Neues wirklich zu bauen statt nur zu beschließen.
- **Ein neues Geschäftsfeld für Elektromobilität aufbauen** (https://sorg.at/projekte/brusa-elektromobilitaet/) — Als es kaum Ladeinfrastruktur und noch keinen etablierten Markt gab, entstand eine Business Unit für Onboard-Charging-Systeme.
- **Regenerative Wertschöpfung als unternehmerische Aufgabe** (https://sorg.at/projekte/enkelhus-tisch-zwoelf/) — Nicht weniger schlecht wirtschaften, sondern Geschäftsmodelle entwickeln, die Beziehungen und Lebensgrundlagen stärken.

## Auszeichnungen

- **VCÖ-Mobilitätspreis Österreich** (2021) — Mobility V · Plattform V · September 2021
- **Bayerischer Staatspreis für Elektromobilität** (2013) — eCarTec Award · BRUSA Elektronik

## Mandate und Gremien

- **Digitalisierungsbeirat des Landes Vorarlberg** (2020–2023)
- **Tisch Zwölf eGen** (2022–heute)
- **Collective Corporate University** (2019–2021)
- **BusinessLabs** (2018–2020)
- **Innoschool** (2019–2020)

## Formate und Programme

- **Digitaler Zwilling Rheintal** (2018)
- **Co-Creation Workshop Holzbau** (2018)
- **Academy V** (2019)
- **Mobility V** (2019)
- **Coliving Villas** (2019)
- **Culture Code** (2021)
- **Resonanz-Werkstatt** (2021)
- **Heart Rate Day** (2022)
- **TalentZone** (2022)
- **Farm V** (2022)
- **Circular Economy Vorarlberg** (2022)
- **AI Journey** (2022)

## Bühnen

- **Physical AI mit NVIDIA** (2025)
- **Vor 40+ Vorarlberger CEOs** (2025)
- **Wirtschaftsdelegation nach Israel** (2019)
- **Kinder, Klima, Küche** (2024)

## Haltung: womit wir aufhören

- **Neu bauen, wo Bestand steht.** Das klimafreundlichste Gebäude ist fast immer das, das schon dort steht. Umbau vor Abriss. Erst prüfen, dann planen.
- **Boden versiegeln, als wüchse er nach.** In Österreich verschwinden täglich rund elf Hektar unter Asphalt und Beton — bei einem politischen Ziel von zweieinhalb. Boden ist die einzige Ressource in diesem Geschäft, die niemand herstellen kann.
- **Wissen wegwerfen, sobald ein Projekt fertig ist.** Die teuerste Verschwendung auf einer Baustelle ist kein Material. Es ist Erfahrung, die niemand ins nächste Projekt mitnimmt.
- **Auf dem Papier ausgleichen, was am Ort zerstört wird.** Eine Bilanz kann klimaneutral sein, während vor Ort eine Quelle trockenfällt. Der Ort merkt sich das. Die Tabelle nicht.
- **Verkleben, was man wieder trennen muss.** Was heute verklebt, verschäumt und verputzt wird, ist in dreißig Jahren Sondermüll statt Rohstoff. Entschieden wird das im Detail, nicht beim Rückbau.
- **Menschen kontrollieren, wo Vertrauen schneller wäre.** Kontrolle verhindert einzelne Fehler. Vertrauen ermöglicht Dinge, die unter Kontrolle nie entstehen.
- **Wachstum als Ziel führen.** Wachstum ist ein Ergebnis. Sobald es zum Ziel wird, frisst es den Boden, auf dem es steht.

## Haltung: was wir neu machen

- **Gebäude als Materiallager denken.** Jedes Bauteil bekommt am ersten Tag einen Rückbauplan: geschraubt statt geklebt, sortenrein statt gemischt, dokumentiert statt vergessen.
- **Den Ort messen, nicht nur die Bilanz.** Wasser, Boden, Arten, Nachbarschaft — vorher und nachher. Regenerativ heißt, dass diese vier Zahlen besser werden. Alles andere ist nur weniger Schaden.
- **Vorfertigung als Klimastrategie verstehen.** Weniger Transporte, weniger Verschnitt, weniger Nacharbeit. Präzision im Werk ist Ressourcenschutz, nicht nur Terminvorteil.
- **KI auf Verschwendung ansetzen, nicht auf Menschen.** Doppelte Eingaben, verlorene Informationen, Planungsfehler, die erst auf der Baustelle auffallen. Dort liegt der Hebel. Nicht bei den Leuten.
- **Nutzen teilen statt besitzen.** Genossenschaft, Plattform, gemeinsame Infrastruktur. Gemeingüter funktionieren, wenn die Betroffenen die Regeln selbst setzen — das ist keine Romantik, das ist Konstruktion.
- **Jedes Projekt als Prototyp führen.** Mit einer offenen Frage am Anfang und einem ehrlichen Lessons-Learned am Ende. Beides sichtbar für alle Beteiligten.
- **Vorangehen, bevor es bequem wird.** Wer einen Standard freiwillig übertrifft, verliert kurz Marge und gewinnt lange den Markt. Danach heißt es Vorschrift und alle machen es ohnehin.

## Zusagen

- Bei jeder Anfrage stelle ich zuerst die Frage, ob Bestand reicht — auch wenn das einen Auftrag weniger bedeutet.
- Jedes Projekt endet mit einem Lessons-Learned, das auch die Fehler benennt. Was daraus zu lernen war, schreibe ich hier auf.
- Was bei uns mit KI besser wird, teile ich offen: Werkzeuge, Vorgehen, Fehlschläge.

## Denkboden

- **Otto Scharmer**, *Theorie U*: Entscheidend ist nicht, was jemand tut, sondern die innere Verfassung, aus der heraus er es tut. — Deshalb steht auf dieser Seite ein Wendepunkt und nicht nur eine Erfolgsliste.
- **Charles Eisenstein**, *Klima. Eine neue Perspektive*: Wer Ökologie auf eine Kohlenstoffzahl verkürzt, darf einen Fluss zerstören und die Bilanz trotzdem ausgleichen. — Deshalb messen wir den Ort und nicht nur die Tonnen.
- **Aldo Leopold**, *Am Anfang war die Wildnis*: Richtig ist ein Eingriff dann, wenn er die Lebensgemeinschaft als Ganzes erhält — nicht nur den Teil, der sich rechnet. — Er war Förster, bevor er Ethiker wurde. Und er hat als Erster beschrieben, dass am Rand zweier Lebensräume mehr entsteht als in beiden.
- **Bruno Latour**, *Das terrestrische Manifest*: Die Moderne hat einen Horizont versprochen, den es nicht gibt. Die Frage ist nicht, wohin wir wachsen, sondern wo wir landen. — System braucht Boden ist keine Metapher. Es ist eine Ortsangabe.
- **Donella Meadows**, *Die Grenzen des Denkens*: Die schwächsten Hebel in einem System sind Zahlen und Förderungen. Die stärksten sind Ziele und Denkmuster. — Im Bauen ziehen wir fast nur an den schwachen.
- **Johan Rockström**, *Planetare Grenzen*: Von neun Grenzen, die unser System stabil halten, gelten inzwischen sieben als überschritten. — Das ist kein Weltuntergang. Das ist ein Lastenheft.
- **Tim Lenton**, *Kipppunkte*: Kipppunkte wirken in beide Richtungen. Auch positive Umbrüche kippen schneller, als Modelle erwarten. — Genau darauf setze ich beruflich.
- **Elinor Ostrom**, *Die Verfassung der Allmende*: Gemeingüter zerfallen nicht zwangsläufig. Sie funktionieren, wenn die Betroffenen die Regeln selbst setzen. — Deshalb wurde Tisch Zwölf eine Genossenschaft und kein Verein.
- **Maja Göpel**, *Unsere Welt neu denken*: Nicht die Zukunft ist das Problem, sondern die Vorstellung, die wir von ihr haben. — Wer sich Bauen nur als Baustelle vorstellen kann, baut auch nur Baustellen.
- **Gerald Hüther**, *Was wir sind und was wir sein könnten*: Unter Angst wird Denken eng. Unter Zutrauen wird es weit. — Deshalb ist der Ton auf einer Baustelle kein Nebenthema.
- **Hartmut Rosa**, *Resonanz*: Beschleunigung erzeugt Entfremdung. Die Antwort darauf ist nicht Langsamkeit, sondern Resonanz. — Ein Gebäude ist gelungen, wenn es antwortet.
- **Robin Wall Kimmerer**, *Geflochtenes Süßgras*: Nimm nie mehr als die Hälfte. Und gib etwas zurück. — Die älteste Kalkulationsregel, die ich kenne.

## Häufige Fragen

### Wer ist Christoph J. Sorg?

Christoph J. Sorg ist gelernter Forstwirt und studierter Mechatroniker. Er lebt im Bregenzerwald in Vorarlberg und baut seit rund zwanzig Jahren Systeme an der Schnittstelle von Industrie, Bauen und Technologie: erst Antriebe und Onboard-Charging in der Elektromobilität, dann Innovation und Joint Ventures in einer Bauholding, dann eine branchenübergreifende Innovationsplattform für die Vorarlberger Industrie, dann regenerative Wertschöpfung. Heute verantwortet er Vertrieb und KI-Transformation bei WoodRocks und myblock im industriellen Holzsystembau. Am liebsten arbeitet er an Systemrändern: dort, wo zwei Bereiche aneinanderstoßen und etwas entsteht, das in keinem von beiden möglich war.

### Was macht Christoph J. Sorg heute beruflich?

Seit 2025 verantwortet er Vertrieb und KI-Transformation bei WoodRocks und myblock. WoodRocks baut Wohngebäude im industriellen Holzsystembau, myblock liefert vorgefertigte Technikmodule. Seine Aufgabe verbindet beides: Aufträge gewinnen und gleichzeitig den Prozess dahinter so umbauen, dass Planung, Kalkulation, Produktion und Baustelle auf einer Datenbasis arbeiten.

### Wie arbeitet Christoph J. Sorg am liebsten?

An Systemrändern. Das Bild dafür stammt aus seiner forstwirtschaftlichen Ausbildung: Am Waldrand treffen zwei Ökosysteme aufeinander, und genau dort — im Ökoton — leben mehr Arten als im Wald oder auf der Wiese. Denselben Randeffekt sucht er beruflich: zwischen Handwerk und Serienfertigung, zwischen Bau und Software, zwischen Wettbewerbern, zwischen Mensch und Maschine, zwischen Ökonomie und Ökologie. In der Mitte eines Systems wird optimiert. Am Rand entsteht Neues.

### Was war die Plattform V?

Eine branchenübergreifende Open-Innovation-Plattform in Vorarlberg, die Christoph J. Sorg 2018 mitgegründet und bis 2023 geleitet hat. Über vierzig Industrieunternehmen haben darin gemeinsam an Themen gearbeitet, die einzeln zu groß gewesen wären: Digitaler Zwilling Rheintal, Academy V, Mobility V, TalentZone, Circular Economy Vorarlberg, AI Journey. Aus Mobility V ging 2021 der VCÖ-Mobilitätspreis Österreich hervor.

### Was sind ENKELHUS und Tisch Zwölf?

ENKELHUS war der Versuch, regenerative Wertschöpfung als Geschäftsmodell zu bauen — also nicht weniger schlecht zu wirtschaften, sondern so, dass nachher mehr da ist als vorher. Daraus entstand 2022 die Genossenschaft Tisch Zwölf eGen, in der Christoph J. Sorg bis heute mitwirkt. Die Rechtsform war eine bewusste Entscheidung: Gemeingüter funktionieren, wenn die Betroffenen die Regeln selbst setzen.

### Welche Auszeichnungen hat Christoph J. Sorg erhalten?

Den VCÖ-Mobilitätspreis Österreich 2021 in der Kategorie Mobilitätsmanagement für Mobility V aus der Plattform V, und den Bayerischen Staatspreis für Elektromobilität 2013 (eCarTec Award) für Onboard-Charging-Systeme in OEM-Serienqualität bei BRUSA Elektronik.

### Wie arbeitet Christoph J. Sorg mit künstlicher Intelligenz im Bauwesen?

Sein Ansatz setzt KI nicht auf Menschen an, sondern auf Verschwendung: doppelte Eingaben, verlorene Informationen, unklare Übergaben, Planungsfehler, die erst auf der Baustelle sichtbar werden. Die These lautet, dass KI vor allem schlechte Prozesse sichtbar macht — und dass der Hebel im Bauen deshalb in der Prozesskette liegt, nicht im Ersetzen von Arbeitskraft.

### Wofür kann man Christoph J. Sorg anfragen?

Für drei Formate: Sparring (zwei Stunden auf ein System schauen), Prototyp (sechs bis zwölf Wochen, ein konkretes Stück Zukunft gebaut statt beschrieben) und Bühne (Vortrag oder Panel zu Holzbau, KI und regenerativer Wertschöpfung). Kontakt läuft über die E-Mail-Adresse auf der Seite oder über LinkedIn.

### Über welche Themen spricht Christoph J. Sorg auf Bühnen?

Industrieller Holzsystembau und leistbarer Wohnraum, Physical AI und Robotik im Bauwesen (unter anderem 2025 gemeinsam mit NVIDIA), KI-Transformation in mittelständischen Unternehmen, Open Innovation zwischen Wettbewerbern, regenerative Geschäftsmodelle sowie die Frage, wie Führung unter exponentieller Veränderung funktioniert.

### Was bedeutet „System braucht Boden"?

Es ist keine Metapher, sondern eine Ortsangabe. Jedes technische oder wirtschaftliche System steht auf einem realen Untergrund — Boden, Wasser, Material, Vertrauen. Der Satz fordert, bei jedem Projekt mitzurechnen, was es verbraucht, während es läuft. Er verbindet die forstwirtschaftliche Ausbildung mit der Systemtechnik und lehnt sich an Bruno Latours Frage an, wo wir eigentlich landen.

### Wo veröffentlicht Christoph J. Sorg seine Texte?

Zuerst auf dieser Seite im Magazin, danach syndiziert auf LinkedIn. Die Seite ist die Quelle, die Plattformen sind die Verteilung. Alle Beiträge stehen zusätzlich als RSS-Feed, als JSON-Feed und als Markdown zur Verfügung.
